Quellen der Gesundheit
In Europa ist Ischia das Gebiet mit den meisten Mineralquellen. Aus den Thermalquellen sprudelt zwischen 20 und 99 Grad warmes Wasser. Nicht weniger als 103 Quellen entspringen den 29 so genannen hydrothermalen Becken. Ausserdem gibt es 69 campi (Felder) mit Fumarolen, also Stellen, an denen heisse Wasserdaempfe ausstroemen.
Die Thermalkuren auf Ischia helfen vor allem bei rheumatischen Entzuendungen und Arthrose, bei der Wiederaktivierung der Gelenke in Folge von Unfaellen oder Sportverletzungen. Auch gynaekologische Probleme und Entzuendungen im Unterleib werden mit Thermalwasserspuelungen erfolgreich behandelt.
Die Inhalation der Daempfe lindert Erkrankungen der Atemwege. Obwohl Griechen und Roemer die Thermen von Ischia schon genutzt hatten, waren sie viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten. Ein genialer Arzt aus Neapel, Giulio Iasolino, schrieb 1588 eine Abhandlung ueber die Heilquellen auf Ischia, die die Insel schlagartig bekannt machte und die heute noch wissenschaftliche Gueltigkeit hat.
